
Oraler mikrobiologischer Test (qPCR): Parodontitis, Periimplantitis, Candida, Halitosis und systemische Gesundheit
Der Mund beherbergt eine komplexe Gemeinschaft von Mikroorganismen – die orale Mikrobiota –, die im Gleichgewicht ohne Beschwerden mit uns lebt.
Wird dieses Gleichgewicht gestört und bildet sich ein pathogener Biofilm (bakterielle Plaque), können Gingivitis, Parodontitis, Periimplantitis, Halitosis (Mundgeruch) und andere orale Komplikationen entstehen.
Die orale Mikrobiota beeinflusst nicht nur die Mundgesundheit, sondern auch die allgemeine Gesundheit. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass bestimmte parodontale Bakterien mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes sowie neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson in Zusammenhang stehen.
In unserer Klinik bieten wir den oralen mikrobiologischen Test mittels PCR (qPCR) an. Damit können wir relevante Bakterien und Pilze identifizieren und quantifizieren, um einen individualisierten Behandlungsplan zu erstellen.
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Was untersucht der Test?
Je nach klinischer Situation führen wir verschiedene Analysen durch:
Parodontaler Bakterientest
Erfasst Bakterien, die mit Parodontitis assoziiert sind, und hilft uns, das Risiko für Progression oder Reinfektion einzuschätzen.
Test bei Periimplantitis
Bewertet das bakterielle Profil rund um Implantate bei Entzündung oder Knochenabbau.
Candida-Test
Weist Candida albicans und andere Spezies nach – z. B. bei Brennen, Mundtrockenheit, Beschwerden mit Prothesen oder Schleimhautveränderungen.
Halitosis-Test (Mundgeruch)
Hilft, Dysbalancen des oralen Biofilms bzw. anaerobe Bakterien als mögliche Ursache von Mundgeruch zu erkennen und die Therapie gezielt auszurichten.
Weitere mikrobiologische Untersuchungen
In komplexen Fällen führen wir zusätzliche Biofilm- und Schleimhautanalyse durch, z. B. bei wiederkehrenden Infektionen oder Mukositis.
Orale Mikrobiota und Allgemeingesundheit
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass eine dysbiotische orale Mikrobiota systemische Auswirkungen haben kann – über Entzündungsmechanismen und Bakteriämie (vorübergehender Übertritt von Bakterien bzw. bakteriellen Bestandteilen in den Blutkreislauf).
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Es gibt solide Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Parodontale Bakterien und chronische Entzündung können zu Gefäßschäden beitragen und das kardiovaskuläre Risiko erhöhen.
Daher empfehlen führende Fachgesellschaften (z. B. EFP und WHF), die Zahngesundheit und insbesondere das Zahnfleisch als Teil einer ganzheitlichen kardiovaskulären Prävention zu betrachten.
Typ-2-Diabetes
Die Beziehung ist bidirektional: Ein schlecht eingestellter Diabetes kann Parodontitis verschlechtern, und Parodontitis kann die glykämische Kontrolle erschweren.
Eine nicht-chirurgische Parodontalbehandlung kann dazu beitragen, HbA1c-Werte kurzfristig zu verbessern und die metabolische Stabilität zu unterstützen.
Neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer & Parkinson)
Mehrere aktuelle Forschungsarbeiten zeigen Zusammenhänge zwischen parodontalen Pathogenen (z. B. Porphyromonas gingivalis, Treponema denticola, Tannerella forsythia) und neuroinflammatorischen Prozessen.
In Gehirngewebe von Alzheimer-Patienten wurden bakterielle Fragmente und Enzyme (z. B. Gingipaine) nachgewiesen, was auf eine mögliche mitwirkende Rolle bei Entwicklung oder Progression hindeutet.
Ebenso zeigen metagenomische Studien spezifische orale mikrobielle Muster bei Parkinson-Patienten und stützen die Hypothese einer Verbindung zwischen oraler Mikrobiota und Nervensystem.
Wichtig: Die Wissenschaft zeigt Zusammenhänge, jedoch keine direkte Kausalität.
Diese Tests diagnostizieren keine systemischen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson; sie liefern wertvolle Informationen zum entzündlichen und mikrobiellen Status, der die Allgemeingesundheit beeinflussen kann.
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Wie wird der Test durchgeführt?
- Umfassende klinische Untersuchung (Zahnfleisch, Sondierung, Röntgen, Symptome).
- Probenentnahme subgingival oder von der Schleimhaut mit sterilen Tupfern/Spitzen.
- Versand ins Labor und Analyse mittels qPCR.
- Befundbericht mit Ergebnissen (Bakterien/Pilze und deren Belastung).
- Individueller Therapieplan und Verlaufskontrolle.
Behandlung und Nachsorge
Die Behandlung konzentriert sich auf:
• Professionelle Biofilm-Kontrolle (supragingivale und subgingivale mechanische Reinigung).
• Optimierung der Mundhygiene und täglicher Gewohnheiten.
• Kontrolle von Risikofaktoren (Rauchen, Diabetes, Stress, Ernährung usw.).
• Regelmäßige parodontale Erhaltungstherapie (UPT/SPC).
Therapeutische Ergänzungen
• Parodontallaser: kann die bakterielle Belastung und lokale Entzündung unterstützend reduzieren.
• Orale Probiotika: können eine gesunde Rekolonisation des Mikrobioms fördern.
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit: empfehlenswert bei Patient:innen mit systemischen Erkrankungen.
Was Ihnen dieser Test bieten kann
✔ Präziseres, individualisiertes Vorgehen.
✔ Identifikation relevanter Bakterien und Pilze.
✔ Verbesserung der Wirksamkeit der Parodontaltherapie.
✔ Vorbeugung von Rückfällen und bessere Entzündungskontrolle.
✔ Beitrag zu allgemeiner Gesundheit und ganzheitlichem Wohlbefinden.
✔ Contribución a la salud general y bienestar integral.
Was der Test nicht verspricht
✖ Keine Diagnose systemischer Erkrankungen.
✖ Kein Ersatz für professionelle Parodontalbehandlung.
✖ Keine „endgültige Heilung“ ohne regelmäßige Nachsorge.
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Termin vereinbaren
Wenn Sie Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Zahnlockerung, Beschwerden an Implantaten oder wiederkehrende orale Symptome bemerken, vereinbaren Sie bitte einen Termin.
Wir führen eine parodontale Gesamtuntersuchung durch und – falls sinnvoll – einen individualisierten mikrobiologischen Test, um Ihre Mikrobiota zu verstehen und Ihre Gesundheit von der Ursache her zu verbessern. desde la raíz.

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Rechtlicher Hinweis / Medizinischer Hinweis
Der orale mikrobiologische Test ist eine ergänzende diagnostische Methode. Er ersetzt weder die klinische Untersuchung noch die vom Zahnarzt oder Facharzt empfohlene Therapie. Die Ergebnisse dienen der Individualisierung der Behandlung und sind nicht als Diagnose systemischer Erkrankungen zu verstehen.
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